HEILPRAKTIKERIN  Martina Singh-Glowalla
"Nichts auf der Welt ist so mächtig, wie eine Idee, deren Zeit   gekommen ist."             -Victor Hugo

 

HOMÖOPATHIE

 

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WAS IST HOMÖOPATHIE

Die Homöopathie ist ein eigenständiges Heilverfahren, das mit auf besondere Weise hergestellten Arzneimitteln arbeitet. Um die homöopthische Wirkungsweise zu erhalten, müssen die verschiedenen Ausgangsstoffe schrittweise verdünnt und potenziert werden. Diese so hergestellten Arzneimittel können dann in Tablettenform, Globuli (Kügelchen) oder in Lösung als Tropfen verabreicht werden - je nach Höhe der Potenzierung oder Verträglichkeiten.

Mit homöopathisch hergestellten Arzneistoffen können sowohl akute als auch chronische Beschwerden behandelt werden.

Oft sind es eher die chronischen Leiden, wegen der man einen Heilpraktiker aufsucht. 



WIE WIRKT HOMÖOPATHIE

Vielleicht haben Sie den berühmten Satz schon mal gehört: " Gleiches durch Gleiches heilen." Bestimmt haben Sie sich dann gefragt, was das bedeuten mag. Vereinfacht gesagt bedeutet es, dass Symptome, egal ob seelische, geistige oder körperliche, die der Patient entwickelt hat, durch ein Mittel, das die gleichen Symptome bei einem gesunden Menschen hervorrufen würden, dem Menschen helfen, diese zu überwinden. 


WARUM HOMÖOPATHIE GERADE FÜR KINDER GEEIGNET IST

Das Immunsystem bei Kindern muss sich erst aufbauen. Gerade im ersten Jahr kann der Körper noch keine auf Gedächniszellen aufgebaute Immunantwort auf Krankheiten geben. Diese Fähigkeit lernt er erst mit Ende des ersten Lebensjahres. Deshalb ist es so wichtig dem Kind Zeit zu geben, sich mit den Keimen seiner Umgebung auseinander zu setzen, und leichte, nicht lebensbedrohende Krankheiten mit Hilfe von alternativen Arzneien zu begleiten.


WER WAR SAMUEL HAHNEMANN

Begründer der Homöopathie war der Arzt, Apotheker und Chemiker Samuel Hahnemann (1755-1843), der den damaligen Behandlungsmethoden -Aderlass, Schröpfen, Verabreichung toxischer Substanzen- äußerst kritisch gegenüber stand. Hahnemann hatte beobachtet, dass sich durch die damals üblichen Dosen der Arzneimittelgaben die Symptome der Krankheiten beträchtlich verschlimmerten, oder sogar Vergiftungen auftraten. So fing er an, die Arzneimittel schrittweise zu verdünnen und zu verschütteln. Diese dynamisierte, oder "potenzierte" Arznei hatte eine deutlich stärkere Wirkung. Gleichzeitig konnten durch den Prozess der Potenzierung evtl. Vergiftungserscheinungen verringert oder ganz vermieden werden.

 Währen der Übersetzung von Cullens Arzneimittellehre führte er seinen legendären Selbstversuch mit der Chinarinde durch und entwickelte als gesunder Mensch Fiebersymptome, wie er sie von Malariaerkrankten kannte. Und genau diese Malariasymptome wurden durch die Gabe von Chinarinde geheilt. Damit war sein berühmter Satz von dem Ähnlichkeitsgesetz geboren: "Similia similibus curentur." ("Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.")